erotisches Kochbuch

Euphorisierende Gewürze

Chili:


Bild von ChiliChili enthält eine reichliche Menge von euphorisierenden Alkaloiden und viel Vitamin C. Die Schoten liefern das stoffwechselanregende Capsaicin. Außerdem gilt es als heißes Nahrungsmittel, welches den Geschlechtstrieb anheizt. Chili wird von alters her bei den Indianern als Medizin genutzt und ist eines der wichtigsten Gewürze mit enormem „Schärfepotenzial“. Überdosierung ist unbedingt zu vermeiden.

Gelbwurz:


Bild von GelbwurzGelbwurz gehört zu den Ingwergewächsen. Das Rhizom wird getrocknet, gemahlen und dient so seit Jahrtausenden als wichtige Zutat in Gewürzmischungen. Kurkuma soll die Leber und Galle anregen und sogar der Gallensteinbildung entgegenwirken. In Indien gibt man das Gewürz Kindern, die in der Schule nicht aufpassen. Es soll das Interesse und die Konzentration fördern. Auch wirkt es als natürliches Antibiotikum und stimuliert die Verdauung.

Gewürznelken:


Bild von GewürznelkenWas im Handel als Nelken verkauft wird, sind Blütenknospen des Gewürznelkenbaums kurz vor der Reife. Eine Kette von Nelken sollte im Mittelalter vor der Pest schützen. Nelken halten Motten und andere Insekten fern. Nelkenöl wirkt stark antiseptisch und desinfizierend. Nelken wirken zudem lokal schmerzlindernd und gelten als mildes Aphrodisiakum.

Ingwer:


Bild von IngwerVerwendet wird das Rhizom der schilfähnlichen Staude. Die Liste der bisher entdeckten bioaktiven Wirkstoffe im Ingwer ist lang. Ingwer soll, ähnlich wie Aspirin, die Blutgerinnung hemmen. Zudem regt er die Magen- und Darmtätigkeit an, hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften und hilft gegen Übelkeit. Auch Ingwer gilt, besonders in China, als Aphrodisiakum.

Kardamom:


Bild von KardamomKardamom wird aus den Samenkapseln einer schilfartigen Pflanze gewonnen. Die Ernte gilt als mühsam, weil jede Frucht einzeln mit der Schere abgeschnitten werden muss. Das Gewürz wirkt verdauungsfördernd und schleimlösend und wird vor allem gegen Blähungen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Es wirkt auch antibakteriell und gegen Pilzinfektionen.

Koriander:


Bild von KorianderVon der einjährigen Pflanze werden die Blätter und pfefferkorngroßen Früchte gegessen. Bereits die Römer kannten seine antimykotischen und antibakteriellen Eigenschaften. Koriander wirkt entzündungshemmend, verdauungsfördernd und krampflösend. Die Phytoöstrogene machen das Gewürz zum Aphrodisiakum.

Kreuzkümmel:


Bild von KreuzkümmelVon der einjährigen Pflanze werden lediglich die winzigen Früchte verwendet. Deren Duft erinnert an Zitronen und Anis. Kreuzkümmel ist besonders vitamin- und mineralstoffhaltig und soll gegen Blähungen, Müdigkeit und körperliche Erschöpfung wirken.

Muskat:


Bild von MuskatDer immergrüne tropische Baum liefert gleich zwei völlig verschiedene Gewürze: die Muskatnuss und die Muskatblüte. Die Muskatnuss ist ein natürliches Halluzinogen mit stark aufhellender Wirkung. Zwei Nüsse können bereits tödlich wirken. In kleinen Mengen wirkt Muskatnuss appetitanregend und verdauungsfördernd.

Safran:


Bild von SafranDer teure Safran wird aus der aufgeblühten Blüte gewonnen. Oft ist gefälschter Safran im Einsatz. Das Gewürz hilft bei nervösen Beschwerden, Krämpfen und Menstruationsbeschwerden. In großen Mengen ist es giftig und narkotisierend.

Schwarzer Pfeffer:


Bild von Schwarzer PfefferGegessen werden die Steinfrüchte einer tropischen Kletterpflanze. Schwarzer, weißer und grüner Pfeffer stellen verschiedene Reifestadien der Früchte dar. Das brennend scharfe Alkaloid Piperin intensiviert den Stoffwechsel, senkt den Cholesterinspiegel, regt den Speichelfluss an und verbessert die Verdauung.

Zimt:


Bild von ZimtDer Zimt, der bei uns verkauft wird, besteht aus Rindenstücken eines kleinen Zimtstrauches, der Zimtkassie. Das ätherische Öl der Zimtpflanze kann zu Hautreizungen führen. Auch Zimt unterstützt die Verdauung und ist appetitanregend.

Nelken - Ingwer - Safran - Muskatnuss - Aphrodisiakum
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